Strom in den Medien

Rubrik Strom:



FAZ Online:
"Knappes Angebot
hält Preise hoch
"



Focus Online:
"In fünf Schritten
zum neuen Anbieter
"



Rubrik Gas:



Die Zeit:
"So können Sie sparen"



Spiegel Online:
"So drücken Sie Ihre Gaskosten"



Rubrik KFZ:



Spiegel Online:
"Allgemeine Tipps"



Presseportal:
"Falsche Versicherungen kosten ein Vermögen"

 

 

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Stromtarife im Vergleich

Über 900 Stromanbieter gibt es in Deutschland. Angesichts dieser Zahl an Anbietern kann man sich in etwa vorstellen, wieviele unterschiedliche Stromtarife es geben muss. Diese sind dann auch noch nach unterschiedlichen Kriterien gestaltet, so dass ein Tarifvergleich nicht immer einfach zu bewerkstelligen ist, da viele Faktoren mit eingerechnet werden müssen.

Der Strompreis in Deutschland setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Grundsätzlich begegnen einem als Verbraucher immer der monatliche Grundpreis sowie die zusätzlichen Kosten für den tatsächlichen Energieverbrauch in Kilowattstunden.
Der Grundpreis setzt sich wiederum aus drei Bereichen zusammen, und zwar Netznutzung, Energielieferung sowie Steuern und Abgaben.

Energielieferung meint in diesem Fall die Kosten, die beim Anbieter für die Stromproduktion entstehen, oder für den Einkauf des Stroms auf der nationalen oder internationalen Strombörse. Dazu kommt natürlich noch der Aufschlag des Anbieters, denn dieser will mit seinem Geschäft natürlich auch Gewinn machen. Ablesung, Rechnungserstellung und Verwaltung werden auch in diesem Bereich mit angerechnet. Schlussendlich kommen noch die Kosten für die ständige Lieferbereitschaft hinzu, denn die Erzeuger müssen immer mehr Strom bereithalten als nötig, um eventuelle Verbrauchsspitzen ausgleichen zu können. Hintergrund ist der, dass Energie nur begrenzt speicherbar ist, aber gleichzeitig immer abrufbar sein muss. Bei privaten Kunden berechnet sich dieser Anteil insgesamt mit etwa 23 Prozent der Stromrechnung.

Die Netznutzung ist der zweite große Bereich, der über den Grundpreis abgerechnet werden muss. Hier werden die Kosten für das Stromnetz allgemein, sprich Unterhalt, Wartung und Erweiterung anteilig mit abgerechnet. Diese richten sich nach dem tatsächlichen Verbrauch des Haushaltes, während die Zählermiete als feste Größe mit einfließt. Auch hier kommt ein Gewinnzuschlag zum tragen, in diesem Fall handelt es sich aber um den Gewinn des Netzbetreibers. In den meisten Fällen ist dieser identisch mit dem des Stromlieferanten. Dieser Anteil nimmt in der Regel etwa 36 Prozent der Stromrechnung in Anspruch.

Zuletzt kommen noch die Abgaben und Steuern dazu. Die zuständigen Gemeinden erheben etwa eine Konzessionsabgabe, welche je nach Verbrauch berechnet wird. Dies Abgabe wird für die Verlegung der entsprechenden Leitungen fällig. Die Umlage für die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung kommt noch hinzu, sowie die Umlage für die Förderung von alternativen Energien. Die erhobene Ökosteuer dient im Grunde dazu, dass man maßvoll und angemessen mit der Energie umgeht und diese nicht verschwendet. Als letztes folgt noch die Mehrwertsteuer. Zusammengenommen beträgt dieser Anteil runde 41 Prozent an der ganzen Stromrechnung.

Da einzelne Anbieter in den zuerst genannten Bereichen durchaus je nach Möglichkeiten variieren können, kommen eben auch unterschiedliche Strompreise zustande. Diese spiegeln sich in den vielen verschiedenen Stromtarifen wieder.
Um seinen günstigsten Stromtarif finden zu können, kann man guten Gewissens einen Stromvergleich mit Hilfe eines Stromrechners starten.